Zertifizierte Endometriose-Klinik des Universitätsklinikums Neunkirchen zeigt Spitzenleistungen

NEUNKIRCHEN.Die zertifizierte Endometriose-Klinik der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Neunkirchen überzeugt mit Spitzenleistungen - insbesondere bei schneller Diagnosestellung und hoher Patientenzufriedenheit in der Endometriose-Versorgung.

Endometriose ist eine chronische, hormonabhängige Erkrankung, die 10% bis 15% aller Frauen betrifft. Bei dieser Erkrankung kommt es zu einer gutartigen, meist schmerzhaften Wucherung von Gebärmutterschleimhautzellen außerhalb der Gebärmutterhöhle, was Entzündungen und Schmerzen verursacht. Unbehandelt kann sie zu schwerer Organbeeinträchtigung mit Einfluss auf die Fruchtbarkeit führen.

Diese Erkrankung gilt als eine der häufigsten, jedoch häufig spät diagnostizierten Frauenkrankheiten. Während betroffene Frauen in Österreich noch vor über zehn Jahren im Schnitt mehr als zehn Jahre auf eine Endometriose-Diagnose warten mussten, konnte diese Wartezeit im Neunkirchner Klinikum bereits halbiert werden. Besonders erfreulich: Bereits ein Viertel der Patientinnen erhält ihre Diagnose innerhalb eines Jahres nach Auftreten der ersten Symptome. Das ist eine bemerkenswerte Leistung.

Grund dafür ist die erfolgreiche Umsetzung eines zertifizierten Endometriose-Konzepts, das auf eine spezialisierte Infrastruktur, hochqualifiziertes Fachpersonal, eine exzellente Behandlungsqualität und eine optimierte Organisation setzt. Patientinnen profitieren dadurch von einer schnelleren Diagnosestellung und einer medizinischen Behandlung auf höchstem Niveau in der Endometriose-Klinik des Universitätsklinikums Neunkirchen. Dies zeigt sich in einer kontinuierlich steigenden Zufriedenheit der Patientinnen, wie Umfrageergebnisse bestätigen.

Dr. Balint Palmai, MA, Erster Oberarzt und stellvertretender Leiter der Endometriose-Klinik an der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe, führte kürzlich eine Studie mit Patientinnenbefragung zur Versorgung von Endometriose-Patientinnen durch.

Unter anderem zeigt die PGIC (Patient Global Impression of Change), ein Instrument, mit dem Patientinnen sich selbst einschätzen, wie sich ihr Gesundheitszustand seit Beginn der Behandlung, etwa nach einer Operation, verändert hat.

Die Ergebnisse zeigen eine sehr hohe Zufriedenheit der Patientinnen mit der Versorgung. Die Mehrheit berichtet von einer deutlichen Besserung ihres Beschwerdezustandes und spürt einen klaren positiven Effekt der Behandlung. Außerdem führt die Operation zu einer signifikanten Reduktion der Schmerzintensität sowie zu einer Verringerung der Häufigkeit der Schmerzsymptomatik.

„Seit 12 Jahren besteht im Universitätsklinikum Neunkirchen eine eigene Ambulanz für Endometriose-Patientinnen. Unsere Mission ist es, Frauen mit Endometriose bestmöglich zu unterstützen – von der Diagnosestellung über die Therapie bis hin zur Nachsorge. Die Zertifizierung als Endometriose-Klinik bestätigt unser Engagement und die hohe Qualität unserer Behandlung, auf die ich sehr stolz bin“, so Prim. Dr. Albert Knauder, Leiter der Endometriose-Klinik und Vorstand der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Neunkirchen.

BILDTEXT
Die beiden Experten der Endometriose-Behandlung v.l.n.r.: OA Dr. Balint Palmai, Prim. Dr. Albert Knauder.

Fotocredit: UK Neunkirchen

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