Der Tag der Kriminalitätsopfer wurde 1991 vom „WEISSEN RING“ ins Leben gerufen und ist mittlerweile fester Bestandteil im Kalender von Institutionen aus den Bereichen Politik, Justiz und Verwaltung aber auch Vereinen und Schulen geworden. Es ist ein Tag des Gedenkens, aber auch ein Tag der Solidarität und des Engagements, um Opfern von Verbrechen die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie verdienen.
Die Opferschutzgruppe des Landesklinikums Neunkirchen hat diesen Tag zum Anlass genommen und einen Infostand im Eingangsbereich des Landesklinikums für Patientinnen und Patienten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema „Opferschutz und Unterstützungsmöglichkeiten“ gestaltet.
Schon im Oktober des letzten Jahres fand eine Fortbildung vom „WEISSEN RING Niederösterreich“ im Landesklinikum statt. Mag. Nadine Stehrlein, BSc, informierte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über die Unterstützungsangebote für Opfer „situativer Gewalt“. Denn: Jede und jeder von uns kann leider Opfer werden und von einer vollkommen fremden Person verletzt oder bedroht werden.
„Dieser Gedenktag bietet Gelegenheit, Opfern von Verbrechen zu gedenken und soll das Bewusstsein für ihre Situation schärfen. Gleichzeitig wird die Arbeit von Organisationen, wie dem „WEISSEN RING“, dem „Gewaltschutzzentrum“, Frauen- und Familienberatungsstellen, den Frauenhäusern und Männerberatungsstellen hervorgehoben, die sich für die Unterstützung und den Schutz von Opfern einsetzen“, so Mag.a Kathrin Fleischmann, Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin des Landesklinikums Neunkirchen.
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v.l.n.r.: Mag.a Kathrin Fleischmann und Mag.a Sigrid Haas-Zöchling informieren die Patientinnen und Patienten und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
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