Kick-off epa/LEP – der Startschuss für eine gemeinsame Pflegesprache im Universitätsklinikum Neunkirchen

NEUNKIRCHEN.Im Universitätsklinikum Neunkirchen fand eine inspirierende Kick-off Veranstaltung für Power User und Führungskräfte zur Einführung der neuen elektronischen Pflegedokumentation (epa/LEP) statt – ein bedeutender Schritt in Richtung digitalisierte Pflegeprozesse.

Im Rahmen der Veranstaltung hielt Mag. (FH) Susanne Gröschel in ihrer Funktion als Leiterin für „Strategie und Qualität Pflege“ in der NÖ Landesgesundheitsagentur eine kurze Impulsrede und betonte die Bedeutung digital unterstützter Pflegeprozesse. Als Expertin von epa/LEP gab Sabrina Abel, BSc, MSc in ihrem Vortrag wertvolle Einblicke in die praxisnahe Umsetzung der Pflegedokumentation. Mag. Gerlinde Mayer, Teilprojektleiterin im Bereich Pflegeplanung, sprach zum Thema „die Rolle der Power User“ im Klinikum.

Epa steht für effiziente Pflegeanalyse und wird künftig als einheitliches Pflegeassessment in den Gesundheitseinrichtungen der NÖ Landesgesundheitsagentur Einzug halten. Das Assessment misst unterschiedliche Merkmale des Zustandes von Patientinnen und Patienten und ermöglicht Pflegepersonen so systematisch den pflegerelevanten Gesundheitszustand zu erfassen.

LEP (Leistungserfassung in der Pflege) ist eine Klassifikation, mit der Pflegeinterventionen geplant und/oder durchgeführt werden können. Durch die Verknüpfung mit dem Ergebnis des epa-Assessments werden den Pflegepersonen passende Maßnahmenvorschläge zur Planung angeboten. Auch die Umsetzung von Pflegestandards ist durch individuelle LEP-Maßnahmenpakete effizient möglich. LEP macht die vielfältigen Tätigkeiten der Pflege sichtbar.

Durch die Kombination der epa Instrumente mit der Maßnahmenklassifikation LEP lässt sich der gesamte Pflegeprozess von Assessment bis Evaluation vollständig abbilden.

Epa/LEP Power User des Universitätsklinikums Neunkirchen unterstützen die Einführung der neuen, elektronischen Pflegedokumentation. Sie sind Expertinnen und Experten ihres aktuellen Tätigkeitsbereiches. Sie kennen die Prozesse und Abläufe ihrer Arbeitsumgebung und sind mit der dementsprechenden pflegerischen Dokumentation gut vertraut. Nur durch das Einbeziehen ihres Fachwissens aus der Praxis kann eine Passgenauigkeit, Effizienz und Sinnhaftigkeit in der Dokumentation erreicht werden. Jene Power User sind somit essenziell für einen erfolgreichen Start bzw. Change.

„Die Unterstützung unserer 75 Power User ist ein zentraler Erfolgsfaktor für die Einführung der neuen elektronischen Pflegedokumentation im Klinikum. Ihr Engagement und ihre Bereitschaft, diesen Wandel aktiv mitzugestalten, verdienen höchste Anerkennung. Mein herzlicher Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die diesen wichtigen Schritt mittragen und gemeinsam umsetzen“, zeigt sich die Pflegedirektorin Maria Aichinger, MSc, MAS dankbar.

BILDTEXT
Bei der Kick-off Veranstaltung v.l.n.r.: Mag. (FH) Susanne Gröschel, Leitung Abteilung Strategie und Qualität Pflege, Sabrina Abel, BSc, MSc (LEP Österreich GmbH.), Mag. Gerlinde Mayer, Maria Aichinger, MSc, MAS, Pflegedirektorin, BL DGKP Martina Kirnbauer, MA, MSc, BL Lydia Eliass, BSc, MA, Mag. Elisabeth Pejrimovsky, BSc.

Fotocredit: UK Neunkirchen

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