Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten nutzten diesen besonderen Tag, um allen Berufsgruppen des Klinikums ihre alltagsorientierte Arbeit näherzubringen.
Ziel war es, Einblicke in das vielseitige ergotherapeutische Angebot zu geben, Behandlungsansätze erlebbar zu machen und den interdisziplinären Austausch zu fördern.
An interaktiven Stationen konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ergotherapeutische Methoden selbst ausprobieren. Zudem wurden kurze Fachimpulse und praktische Demonstrationen angeboten, die die Vielseitigkeit und Wirksamkeit ergotherapeutischer Maßnahmen anschaulich vermittelten.
„Ergotherapie bedeutet, Lebensqualität zurückzugewinnen. Wir arbeiten individuell mit unseren Patientinnen und Patienten daran, alltägliche Handlungen wieder möglich zu machen – vom Sockenanziehen über das Schreiben bis hin zur Rückkehr ins Berufsleben“, betonte Silvia Kager, Ergotherapeutin am Klinischen Institut für Physikalische Medizin, Rehabilitation und Arbeitsmedizin des Universitätsklinikums Neunkirchen.
Die Ergotherapie stellt eine zentrale Säule der medizinischen Rehabilitation dar – insbesondere für Patientinnen und Patienten mit neurologischen Erkrankungen, orthopädischen Verletzungen oder chronischen Schmerzzuständen.
Ziel ist es, die größtmögliche Selbständigkeit im Alltag, im Beruf und im sozialen Leben wiederzuerlangen.
BILDTEXT
Einblick zum Tag der Ergotherapie v.l.n.r.: Petra Schandel, Silvia Kager, BSc, Praktikantin Sophie Bauer, Bettina Schabauer, BSc.
Fotocredit: UK Neunkirchen
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Claudia Tisch
Universitätsklinikum Neunkirchen
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Funktion trifft Alltag – Ergotherapie als Schlüssel zur Selbständigkeit
