Erfolgsmeldungen trotz Krise – Zentrallabor Wiener Neustadt und Standortlabor Neunkirchen zertifiziert

WIENER NEUSTADT. Nahezu Übermenschliches leisten die Labor-Teams im ganzen Land in der Corona-Krise. Und mitten in der Pandemie die Erfolgsmeldung: der Laborverbund Thermenregion schafft in dieser Zeit sogar eine Re-Zertifizierung.

Die Labors im Klinikenverbund der Thermenregion haben einen weiteren Schritt in Richtung Festlegung „eines“ regionalen Qualitätsstandards getan. Mitte Oktober wurde in sämtlichen Fachbereichen – spezielle klinische Chemie und Molekulare Diagnostik und Automatisierte Klinische Chemie mit Blutdepot und Hämatologie – ein Erweiterungsaudit in Wiener Neustadt sowie ein Verlängerungsaudit in Neunkirchen erfolgreich bestanden.

„Damit haben wir gezeigt, dass mit Unterstützung der Klinikleitungen an den Standorten selbst in Krisenzeiten mittelfristige Ziele nicht aus den Augen verloren und erfüllt werden“, freut sich Institutsvorständin Prim.a Dr.in Karin Köhrer, MSc, MBA. „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind in die Qualitätsverantwortung miteinbezogen und tragen so zur Weiterentwicklung und kontinuierlichen Verbesserung teil!“, zeigt sich Köhrer stolz auf die Labor-Teams der Thermenregion. „Der nächste Schritt ist die Fortsetzung der Ausrollung in die Standorte Baden und Mödling, um schlussendlich einen regionalen Qualitätsstandard zu schaffen.“

Das Audit nach ISO 9001:2015 (inklusive den Forderungen nach ISO 15189) zeigt, dass auch bei größter aktueller Belastung durch zehntausende SARS CoV-2 PCR Tests gesteckte Ziele erreicht werden können.

Hochqualitative Arbeit und Einsatz in der Corona-Krise
Bereits Anfang März wurde im Zentrallabor des LK Wr. Neustadt in nur drei Wochen eine validierte Massendiagnostik etabliert – und das zu Beginn ohne jegliche apparative Struktur. Die „technischen Geräte“ waren die Hände der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fachbereiches spezielle klinische Chemie und molekulare Diagnostik. Insgesamt waren anfangs vier Vierer-Teams an sieben Tagen der Woche über täglich zumindest 12 Stunden mit der Abarbeitung von Tests beschäftigt.

Ein gutes halbes Jahr und rund 53.000 PCR-Tests später hat der Corona-Arbeitsbereich im Labor des Klinikums zu einer neuen Routine gefunden. Durch Aufrüstung diverser Diagnosetechnik und Personal kann die Mehrleistung jetzt mit zwei Drittel der ursprünglichen Mitarbeiterzahl bewältigt werden.

„Aufgrund der außerordentlichen Leistung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unserem Zentrallabor, speziell im PCR-Arbeitsbereich, versorgte sich die Thermenregion durch die gesamte bisherige Krise aus eigener Kraft mit SARS CoV-2 Diagnostik und wird das auch weiterhin bewerkstelligen!“, spricht die Klinikleitung in Wiener Neustadt dem Team rund um Vorständin Karin Köhrer großen Dank und Anerkennung aus.

 

BILDTEXT
Foto 1: Die stolzen Mitarbeiterinnen aus Wr. Neustadt und Neunkirchen mit dem Zertifikat für das bestandene Audit (v.l.n.r.) Daniela Morgenbesser, MTD; Irene Handler, MBA; Ass. Dr. Petra Flasch; Prim.a Dr.in Karin Köhrer, MSc, MBA; Barbara Karlich, MTD; (alle LK WN) Birgit Seidl, MTD; Manuela Ungersböck, MTD; (beide LK NK)
Foto 2: Prim.a Dr.in Karin Köhrer, MSc, MBA gemeinsam mit ihrem Team des Corona Labors Wiener Neustadt (v.l.n.r.): die MTDs Monika Pracher, Bettina Holzapfel, Bettina Halbauer und Conny Schwarz;

MEDIENKONTAKT
Doris Zöger
Landesklinikum Wiener Neustadt
Tel.: +43 (0) 676/85850 34020
E-Mail: doris.zoeger@wienerneustadt.lknoe.at

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