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Pressemeldungen Neunkirchen

Evakuierungsübung im Landesklinikum Neunkirchen

NEUNKIRCHEN – Die vor kurzem gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr und dem Rettungsdienst stattgefundene Evakuierungsübung im Landesklinikum Neunkirchen zeigte, dass sowohl die Blaulichtorganisationen als auch das Landesklinikum für einen eventuellen Ernstfall sehr gut gerüstet sind.

Schulungen sowie regelmäßige Übungen sind für eine optimale Bewältigung eines Akutfalls unerlässlich. Bei einem Ernstfall im Klinikum müssen Patientinnen und Patienten, das Personal und Besucherinnen sowie Besucher innerhalb von wenigen Minuten aus dem Gefahrenbereich gebracht werden, dies ist nur möglich, wenn sowohl die örtlichen Gegebenheiten als auch alle Abläufe bekannt und erprobt sind.

Am vergangenen Wochenende übte die Brandschutzgruppe des Landesklinikums, die Freiwilligen Feuerwehren Neunkirchen -Stadt,  -Peisching, -Mollram, -Breitenau und Ternitz-Rohrbach und die Rettungsdienste Rotes Kreuz Neunkirchen, Krisenintervention & Peer, Gesundheit & Sozialdienst, Sondereinsatzeinheit GEM, Rotes Kreuz Gloggnitz und Arbeiter Samariterbund ein derartiges Evakuierungsszenario.

Die Annahme war, dass ein Brand in einer Lüftungsanlage im Untergeschoß ausbricht, nicht alle Brandschutzklappen schließen und es dadurch zu einer Brandrauchverschleppung in den Gangbereich einer Bettenstation im 2. Obergeschoss kommt. Im Untergeschoß sind drei Servicemitarbeiter vermisst, auf der Station werden 16 teils gehfähige, teils bettlägrige Patienten vom Rauch eingeschlossen und sind in ein externes Gebäude zu evakuieren.

Die Alarmierung der Feuerwehr, der hauseigenen Brandschutzgruppe und der Führungskräfte des Klinikums erfolgt innerhalb weniger Sekunden. Bereits kurz nach dem Bekanntwerden des Notfalls verschafft sich die Brandschutzgruppe unter der Leitung von DGKP Karl Luegger einen ersten Überblick über das Geschehen und weist die ersten eintreffenden Kräfte der Feuerwehr Neunkirchen entsprechend ein.

Der Brand im UG wird rasch gelöscht und die Verletzten geborgen. Die eingeschlossenen Patienten auf der Station werden mit vier Atemschutztrupps mittels Fluchtfiltermasken durch den verrauchten Bereich transportiert und können an die Rettungsdienste und das Pflegepersonal übergeben werden.

Seitens des Rettungsdienstes wird am Spitalsgelände eine Verletzten-Triage eingerichtet in der über 40 Personen gemeinsam mit dem Personal des Krankenhauses kategorisiert, eingeteilt, versorgt und verlegt bzw. abtransportiert werden. Die Rettungskette mit zehn Rettungsautos und einigen Sonderfahrzeugen funktioniert reibungslos und die zu evakuierenden Personen werden sicher in die Gesundheits- und Krankenpflegeschule gebracht, wo rasch ein Evakuierungsquartier eingerichtet wird. Hier werden die Betroffenen durch die anwesenden Kräfte des Krisenintervention-Teams und dem Gesundheit & Sozialdienstes des Roten Kreuzes betreut.

Nach der anschließenden ersten Übungsbesprechung lud die Krankenhausdirektion noch die gesamte Mannschaft zu einer warmen Verpflegung durch die Krankenhausküche ein.

 

Bildtext
Feuerwehr, Rotes Kreuz, Samariterbund und Klinikum sind für den Ernstfall bestens gerüstet.

Medienkontakt
Irmgard Ebner
Landesklinikum Neunkirchen
Tel.: +43 (0)2635 9004-17001
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